Bandprobe im Lieferwagen

Bereits im vergangenen Herbst hat die kanadische Band Secret Broadcast mit drei GoPro-Kameras ein Musikvideo in einem fahrenden Lieferwagen gedreht. Nun ist der Clip im offiziellen YouTube-Kanal von GoPro gelandet und geht seitdem ordentlich rund.

Autos für große Menschen

Mit einer Körperlänge, die über dem Durchschnitt liegt, hat man es im Alltag nicht immer leicht. Sei es in der Bahn, im Flugzeug oder ganz besonders im Auto. Zuletzt musste ich diese Erfahrung im Tesla Model S machen. Ein tolles Auto, aber selbst wenn ich das nötige Kleingeld parat hätte, wäre es mir nicht möglich, damit problemlos zu fahren.

Bei einer Internetrecherche bin ich gerade über eine Liste gestolpert, mit der man sich über die Bein- und Kopffreiheit in den gängigsten Autos informieren kann. Wenn man selbst zu der Zielgruppe des Forums zählt (Frauen ab 1,80 m und Männer ab 1,90 m Körpergröße) kann man auch eigene Bewertungen hinterlassen.

*Update: Auch der ADAC hat sich erst kürzlich diesem Thema angenommen (“Fahrzeugmodelle für große Personen“).

Was Obama tut, wenn niemand in der Nähe ist

 
/via BuzzFeed

Rodeln im Allgäu

Stammkunde der Bahn zu sein hat den Vorteil, dass man über die Jahre etliche bahn.bonus-Punkte ansammelt, die man in irgendwelche Gadgets oder aber auch in Bahn-Freifahrten stecken kann. Blöd nur, dass die Punkte irgendwann ablaufen. Deshalb bin ich vor kurzem gemeinsam mit einem Freund mit meinen “Bonus-Meilen” ins Allgäu gefahren.

Im sehr empfehlenswerten Reiseportale “Deutschland erleben” der Deutschen Bahn war ich vor einiger Zeit über einen Artikel gestolpert, in dem Rodeln im Allgäu empfohlen wurde. Die Seite präsentierte mir dann auch prompt mögliche Wintersportgebiete, die mit der Bahn gut erreichbar sind. Und so fiel die Wahl auf Sonthofen/Bad Hindelang. Einfach aus dem Grund, dass wir beide dort bislang noch nicht gewesen sind.

Jedenfalls wurden wir wirklich überrascht. Bad Hindelang hat ein reines Rodelgebiet. Über eine Gondelseilbahn erreicht man verschiedene Abfahrten. Und die haben es wirklich in sich. Mit dem Handy haben wir 54 km/h gemessen und dabei waren wir nur mit normalen Holzschlitten unterwegs und nicht mit Rennrodeln.
Einen guten Eindruck kann man jedenfalls im folgenden YouTube-Clip gewinnen.

James Bond in Österreich

Im November kehrt James Bond endlich wieder auf die Leinwand zurück. Als großer Bond-Fan zähle ich schon die Tage und freue mich, dass es seit heute erste Filmszenen von “Spectre” zu sehen gibt.

Elektromobilität einmal anders…

Bild: BYD.com

Bild: BYD.com

Omnibusse, die mit Elektroantrieb fahren, sind nichts neues. Aber solche, die dabei nicht dauerhaft an Stromleitungen hängen, sieht man nicht alle Tage. Der chinesische Hersteller BYD hat jetzt einen Elektro-Reisebus vorgestellt, der mehr als 300km elektrische Reichweite hat:

The new coach uses the proprietary BYD in-wheel drive axle with two 180 kW brushless AC synchronous motors, each capable of more than 1,100 lb-ft of torque. The 365 kWh lithium-ion iron phosphate battery pack can be recharged in less than 2 hours by way of a 200 kW charging system. The company says the battery will retain up to 80% of its capacity over its 12 year useful service life.

Um das kurz zu verdeutlichen: 365 kWh sind mehr als 6 mal so viele Akkukapazität wie im kleinen Tesla Model S 60 oder fast 17 BMW i3.

#i3tour – Wie wir unterwegs an Strom kommen

Gestern hat Christian bereits einige Details über den BMW i3 verraten, mit dem wir unterwegs sein werden. Da nun klar ist, dass wir im April ohne zusätzlichen Notfall-Verbrennungsmotor Richtung Norden fahren, wird die Frage nach den Ladestellen umso entscheidender. Wenn wir unterwegs keinen Strom finden, haben wir nämlich keinen Plan B.

Bereits vorab hatten wir ein wenig recherchiert. Inzwischen gibt es einige Plattformen, mit der sich unterschiedlich ausführlich Ladestellen finden lassen. Ganz schön fanden wir Chargemap.com, da sich dort auch die Stromtankstellen auf einer definierten Reiseroute anzeigen lassen. Man kann dabei auch auswählen, wie weit abseits der Route gesucht werden soll.

ChargeMap

Screenshot: Chargemap.com

Das Problem der großen Diversität der Anbieter war uns natürlich schon vorher bekannt, aber wir waren dennoch überrascht davon, für wie viele Ladesysteme und Kundenkarten wir uns eigentlich anmelden müssten. Im Gegensatz zu konventionellen Tankstellen ist es meist nicht möglich, an den Stromtankstelle einfach in Bar oder mit EC-/Kreditkarte zu zahlen. Viele Anbieter erwarten vorab eine Registrierung. Wobei der Registrierungsaufwand nicht bei allen Angeboten vorher abschätzbar ist. Zum Teil, erfährt man selbst auf den Websites der Anbieter kaum etwas darüber, unter welchen Bedingungen man an ihren Tankstellen Strom beziehen kann.

BMW hat diesem Problem mit seinem ChargeNow Netzwerk entgegen gewirkt. Als Käufer eines BMW i3 oder i8 hat man die Möglichkeit eine Karte zu erhalten, die an vielen Ladestellen gilt. Das Navi versucht den Fahrer dann zu entsprechenden Stromtankstellen zu lotsen. Eine Übersicht aller ChargeNowLadestellen findet man hier.

Recht schnell ist uns allerdings aufgefallen, dass das Netz von ChargeNow Ladestellen in Ostfriesland noch recht mau ist. Spätestens hinter Oldenburg wären wir von normalen Hausanschlüssen abhängig, an denen uns eine Ladung mehr als einen halben Tag kosten würde. Zumal wir auch erst einmal jemand finden müsste, bei dem wir unsere Kabeltrommel ausrollen dürfen.

Von daher haben wir uns nach Alternativen umgeschaut und entdeckten, dass der lokale Energieversorger EWE in Ostfriesland bereits eine Reihe von Ladestellen installiert hat. Kurzerhand haben wir uns beim Anbieter erkundigt, wie wir bei Ihnen laden können. Die Antwort kam prompt. Eine formlose Kundenkarten-Bestellung per E-Mail würde reichen.

EWE-Stromtankkarte

Irgendwie konnten wir uns ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass es wirklich so einfach gehen soll. Aber bereits zwei Tage später hatte Christian die Karte in seinem Briefkasten liegen. Und das beste kommt noch: Aktuell ist das Laden bei EWE kostenfrei. Dafür zwei Daumen nach oben für den norddeutschen Energieversorger! Dann hoffen wir mal, dass die Nutzung der Ladestellen genauso unkompliziert wird, wie die Organisation vorab.

Zum jetzigen Zeitpunkt können wir uns also entspannt zurücklehnen und freuen uns darüber wie gut bislang alles klappt.

Amazon InstantVideo über den Blu-ray-Player

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Bisher habe ich Amazon Instant Video über das MacBook geschaut, per HDMI-Kabel angeschlossen an den Receiver – was natürlich nur bedingt komfortabel ist. Und nun hatte ich schon überlegt, mir das Amazon Fire TV zuzulegen. Aber beim Anschließen meines neuen Blu-ray-Players, dem Sony BDP-S1200, taucht doch tatsächlich Amazon Instant Video im Menü auf. Und wirklich, die Steuerung ist hervorragend, besser sogar als auf der Internetseite. Die Wiedergabe ist flüssig und in HD. Sogar Netflix und Watchever sind mit eigenen Clients vertreten.

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Foto: Sony.com

Interessant, dass man die technisch extrem leistungsfähigen Blu-ray-Player bisher nicht auf dem Schirm hatte, wenn man über Set-Top-Boxen nachdachte. Ob AppleTV, Google Chromecast oder Amazon Fire TV: mit allen können Blu-ray-Player im Leistungsvermögen mithalten. Es ist also nur eine Frage des Willens und der Software, die Blu-ray-Player auch so einzusetzen.

#i3tour – Erste Infos zum Auto

Den BMW i3 gibt es mit und ohne Range Extender, also einem im Kofferraum verbauten kleinen Benzinmotor, der aus 9 Litern Benzin nochmal 170km Reichweite generiert. Für unser Experiment wäre das zwar durchaus praktisch, aber es ist dann eben doch nicht ganz so spannend. Theoretisch kann man mit dem kurz REx genannten Range Extender nämlich eben alle anderthalb Stunden tanken fahren und hat so eine praktisch unlimitierte Reichweite. Das wäre dann doch etwas wenig Spannung.

Also habe ich letzte Woche bei unserem BMW Autohaus ASW Wahl in Gießen angerufen, um Erkundigungen einzuziehen. Zum einen über das Auto an sich, zum anderen zu den Modalitäten. Jetzt sind wir um einiges schlauer:

  1. Wir fahren pur elektrisch, unser Auto hat keinen Range Extender.
  2. Aber unser Auto hat die große Ladeeinheit für Typ3-Laden, die man beim i3 dazu kaufen muss. Somit können wir, falls wir über die Einhorn-seltenen Typ3-Lader stolpern, innerhalb von 1 Stunde das Auto voll laden. Theoretisch. Wenn.
  3. Eine Ladekarte für das BMW-eigene ChargeNow-Netz ist an Bord. Was genau das für uns heißen wird, kann ich noch nicht abschätzen. In jedem Fall dürfte man erstmal eine halbwegs verlässliche Grundlage an Ladestationen erreichen. Mehr wird die Tage aber noch Malte zu dem Thema berichten.
  4. Und letztlich wurde auch noch das Nerd-Bedürfnis befriedigt: Auch wenn uns der i3 nicht gehört, bekommen wir trotzdem Zugang zu all den lustigen iPhone-Apps, mit denen man seit Auto beispielsweise vorladen kann oder den vergessenen Parkplatz wieder entdeckt.

Die kanadische Bahn ist nicht aufzuhalten

Von “ein bisschen Schnee” lässt sich die kanadische Bahn nicht aus dem Konzept bringen.

/via @mahrko