AutorBen Jopen

Blackra1n und neuere iPhone-Modelle

Über den sehr schnellen Jailbreak mit Blackra1n habe ich ja geschrieben. Bei mir ging nach anfänglichen Problem (und einem Neustart) alles Problemlos und smooth über die Bühne. Übrigens: Mittlerweile gibt es Blackra1n auch für den Mac.

Probleme mit neueren iPhone-Modellen

Immer wieder wird aber in den Kommentaren über Fehler berichtet. Die meisten lassen sich mit kleineren Tricks lösen. Basti und Larry haben allerdings einige sehr hilfreiche Informationen hinterlassen:Die aktuelle Version von Blackra1n (RC3) kann neuste iPhones die nach der 41. Kalenderwoche produziert worden sind nur tethered jailbreaken – heißt nach einem Neustart ist der Jailbreak futsch. Ursache dafür ist scheinbar ein neuer Bootrom der Geräte. Lösung soll aber der Release Candidat 4 von Blackra1n bringen, der hoffentlich in Kürze erscheint.

Produktionswoche des iPhones herausfinden

Um zu wissen ob euer iPhone davon betroffen ist müsst ihr also das Produktionsdatum wissen. Das lässt sich aber zum Glück mit der Seriennummer ermitteln.Unter „Einstellungen/Allgemein/Info“ findet ihr die Seriennummer des iPhones. Die vierte und fünfte Stelle der Seriennummer gibt die Kalenderwoche wieder (z.B.34). Alternativ könnt ihr die Seriennummer auch hier eingeben, um weitere Infos (Jahr, Produktionsnummer, etc.) zu erhalten.

Nochmal vielen Dank an die beiden Kommentatoren und auch die vielen anderen die dazu etwas geschrieben haben und versuchen sich gegenseitig zu helfen. Ihr rockt!

Der Umstieg auf Windows 7: Die wichtigsten Neuerungen

Hinweis: Dieser Artikel ist Teil der Serie „Umstieg auf Windows 7“. Den ersten Artikel „Umstieg auf Windows 7“ könnt ihr nach dem Klick lesen.

Die wichtigsten Neuerungen von Windows 7

Es hat sich einiges getan bei Windows 7. Wie ich bereits im ersten Teil geschrieben habe, zeichnet die neue Version besonders eine erhöhte Stabilität und eine wirkliche Performance-Steigerung aus.

Daneben gibt es aber ein paar offensichtliche Neuerungen, die ich euch hier vorstelle.

Das Startmenü

Ganz wirklich Neu ist das Startmenü von Windows 7 nicht – immerhin gab es auch schon in den Vorgängern das personalisierte Startmenü. Im Gegensatz zu Windows XP und Vista kann das Startmenü von Windows 7 aber nicht mehr auf die klassische Ansicht gebracht werden, was zumindest für mich eine Umstellung bedeutet.

startleiste

Neu ist allerdings die Suchfunktion, die wirklich innerhalb von Sekunden Treffer erzählt. Einfach den Namen der gewünschten Anwendungen eingeben und die Treffer werden direkt eingeblendet. Etwas gewöhnungsbedürftig für mich, aber durchaus komfortabel.

Die Taskleiste

Ganz neu ist dafür die Taskleiste, die jetzt eine „Superbar“ ist. Was auf den ersten Blick auffällt: Sie ist wesentlich größer als die bisherige Startleiste. Auch die Schnellstartleiste ist standardmäßig ausgeschaltet und wird eigentlich nicht mehr benötigt, kann aber bei Bedarf dennoch wieder zugeschaltet werden.

taskleiste2

Stattdessen können jetzt Anwendungen dauerhaft an die Taskleiste angepinnt werden. In meinem Beispiel sind dies Firefox und der Explorer, die immer dort zu sehen sind. Die Umrandung zeigt an, dass mindestens ein Fenster der Anwendung aktiv ist.

Auch neu ist die standardmäßige Gruppierung von Anwendungen und deren Vorschau, wenn man über das entsprechende Symbol fährt (siehe auch Bild oben, dort hover ich über das Explorer-Symbol).

taskleiste

Praktisch ist auch, dass bei einem Rechtsklick auf das Symbol diverse Optionen per Schnellzugriff abrufbar sind. Bei Word sind dies z.B. die zuletzt geöffneten Dokumente, oben im Beispiel seht ihr die Optionen von Firefox.

Bibliotheken

Mit Windows 7 wurden ebenfalls sogenannte „Bibliotheken“ eingeführt, die stark an die bereits bekannten Benutzerdaten (Bilder, Dokumente, Musik, Videos) erinnern. Allerdings sind Bibliotheken keine wirklich existenten Ordner, sondern vielmehr theoretische Gebilde, die beliebige Ordner strukturieren. So kann ich zum Beispiel den Ordner „D:\Fotos“ sowohl unter der Bibliothek „Dokumente“ und „Bilder“ einordnen und er erscheint dort.

bibliotheken

Natürlich können beliebig viele Bibliotheken angelegt werden, um die eigenen Daten entsprechend komfortabel und logisch zu sortieren. Wie ich finde, ein sehr gelungenes Feature um schnellen Zugriff auf seine Daten zu haben. Als Beispiel nenne ich z.B. die Bibliothek „ToDo“, die diverse Ordner anzeigt und damit logisch gruppiert.

Backups

Wesentlich verbessert hat sich auch das Backup-Tool, aka „Sichern und Wiederherstellen“. Ganz leicht lassen sich hier Images des Systems anlegen und die passende Notfall-CD dazu erstellen.

Noch mächtiger ist aber die Option, ausgewählte Ordner in bestimmten Intervallen (z.B. täglich) zu sichern. Vermisst man eine Datei oder such eine Vorgängerversion, kann man die Sicherung durchsuchen und gezielt bestimmte Dateien wiederherstellen. Alternativ geht dies auch per Rechtsklick des Ordners/der Datei und der Option „Vorgängerversion wiederherstellen“. Quasi eine Art Time-Machine für Windows.

sicherung

Schade ist aber, dass es scheinbar nur ein Zeitplan erstellt werden kann. Will ich beispielsweise täglich meinen Ordner „Arbeit“ gesichert haben und einmal in der Woche ein Image des Rechners haben, so geht das nicht so einfach. Entweder beides täglich oder ich muss mich für eines entscheiden.

Außerdem täte etwas mehr Übersichtlichkeit Not, denn neben den oben genannten Systemabbildern (Images) und der Sicherung der Benutzerdaten gibt es natürlich auch die altbekannte Systemwiederherstellung. Gleich drei verschiedene Sicherungsmodi müssen ja auch nicht sein.

Heimnetzgruppen

Mit den neuen „Heimnetzgruppen“ möchte Microsoft die Netzwerkfreigaben wesentlich vereinfachen. Was war das bislang immer ein Gefrickel mit entsprechenden Freigaben, Gast-Konten & Co. – die Heimnetzgruppen sollen hier Abhilfe schafen. Die bisherige Netzwerkumgebung existiert weiterhin, da die „Heimnetzgruppen“ erst ab Windows 7 funktionieren.

heimnetzgruppe

Als Freigabe können dabei die oben bereits angesprochenen Bibliotheken ausgewählt werden. Danach gibt man noch ein Passwort ein und andere Windows 7 PCs im heimischen Netzwerk können ganz leicht der Heimnetzgruppe beitreten. Eine wirkliche Verbesserung.

Serie: Der Umstieg auf Windows 7

Just an dem Tag, als es für mich morgens früh nach Fuerteventura in den Urlaub ging, erschien offiziell die neue Windows-Version, Windows 7.  Zurück in Deutschland hatte ich noch ein paar freie Tage und die Umstellung auf Windows 7 vorgenommen. Mit dieser kleinen Artikel-Serie möchte ich Euch alle Infos rund um den Umstieg auf Windows 7 geben – von den Vorbereitungen bis hin zu den ersten Schritten im neuen System. Beginnen möchte ich mich mit einigen Gründen für den Umstieg.

win7

Die Bürde von Vista – Gute Gründe für den Umstieg

Ich kenne viele, die sich das Update auf Vista getrost geschenkt haben. Kein Wunder, gerade die Markteinführung von Vista verlief mehr als holprig. Die ersten Versionen waren total verbuggt, erst Monate nach Erscheinen konnte man das System wirklich annähernd produktiv einsetzen. Ich selbst hatte Vista schon zu einer Zeit installiert, da konnte man maximal 16.000 Dateien kopieren – danach musste man erstmal Neustarten. Die Liste der eklatanten Vista-Mängel ist lang – entsprechend kritisch wird natürlich Windows 7 beäugt.

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Wie geil ist das denn?

Zurück aus dem Hawaii Europas und ich muss mich erst wieder etwas einfinden im Blog-Alltag ;) Tausend Dank an Christian & Christian für die Vertretung – ich lasse eure Konten einfach mal aktiv, falls Euch die Finger jucken.

Nachfolgendes Video hat mich über Twitter gestern Abend erreicht (den Tweet aber verbaselt – sorry!) und ich musste laut los lachen. Das Lustige ist, dass es diese Typen ja auch in echt gibt. Zumindest hier in Düsseldorf zuhauf. Und auch diese ganzen Kaffee-Kombis… naja, ziehts Euch einfach rein ;)

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=9Eq3rS-SxbE[/youtube]

Tool Time (2)

Weiter geht’s mit den Tools, die in meiner Werkzeugkiste nicht fehlen dürfen.

Das nächste ist kein Programm, sondern eine Website – aber heutzutage macht das ja eh kaum noch einen Unterschied.

Wer schon einmal mit einem Layout beim Kunden gesessen und dort erlebt hat, wie der Kunde anfing, sich über einzelne Wörter oder Begriffe zu unterhalten, der weiß, dass Blindtexte nicht nur als Lückenfüller dienen, wenn es noch keine echten Texte gibt, sondern dass sie auch das Auge des Kunden weg vom Text aufs Layout lenken können.

Die schönsten Blindtexte gibt es bei blindtextgenerator.de. Neben dem Klassiker „lorem ipsum“ ist für Schöngeister und Sprachfetischisten (Werther und Kafka), für Typographen („Hinter den Wortbergen„) und Krimifans („Er hörte leise…„) etwas dabei. Und wer noch erzieherisch tätig werden will, der wählt den Blindtext über Webstandards und macht ganz nebenbei den Wert der eigenen Arbeit klar.

Alle Texte sowie bequeme Einstell-Möglichkeiten, wie lang und breit und bunt der Text sein soll finden sich in einer nett anzusehenden Oberfläche.

Die Oberfläche von www.blindtextgenerator.de

Die Oberfläche von www.blindtextgenerator.de

www.blindtextgenerator.de

Tool Time

„Schreib was über Webdesign“, hat Ben gesagt, bevor er in den Urlaub verschwunden ist. Wie es das Leben so will, passiert natürlich nichts interessantes – aber der kluge Webdesigner weiß sich da zu helfen: Ich stelle hier mal eine kleine Liste meiner persönlichen Lieblingswerkzeuge vor. Nicht die allerneusten Knaller, sondern die Programme, sich über Jahre einen festen Platz auf jeder neuen Installation verdient haben.

Immer im Autostart ist zum Beispiel der ClrPicker.

Das ist alles: Der Clrpicker

Das ist alles: Der ClrPicker

Diese kleine Palette schwebt irgendwo auf meinem Bildschirm, ist „always on top“ und bietet erst einmal eine Pipette, mit der ich von jeder beliebigen Stelle des Screens eine Farbe aufnehmen kann. Damit das gut klappt ist eine Lupe dabei – wenn ich zum Beispiel hier im Artikel die Farbe des roten Kreuzchens genau wissen will, dann sieht das so aus:

Lupe am ClrPicker

Lupe am ClrPicker

Weil man ja nicht immer nur fürs Web arbeitet kann das kleine Ding die Farbwerte in RGB, Hex-Code (also für Html/CSS), Delphi, VB und C++-Code ausgeben. Letztere habe ich noch nie gebraucht, aber wer weiß?

Außerdem besitzt der ClrPicker netterweise eine History mit den letzten 10 Farbwerten und hat sich mit diesen wenigen aber durchdachten Funktionen seinen Platz im Autostart verdient.

Download (~1.6MB, Win XP, Vista): www.adesclrpicker.com

Umfrage: Euer Arbeitsplatz

Gerade hat Apple neue Produkte vorgestellt, unter anderem den 27″ iMac. Schon ein schickes Teil, keine Frage. Mich interessiert aber eigentlich nicht der „Apple vs. Microsoft vs. Linux“-Beef, sondern vielmehr was ihr an eurem Arbeitsplatz stehen habt: Notebook? Desktop? Mehreres?

schreibtisch

Die Vorteile für einen stationären Rechner liegen auf der Hand: In der Regel sind die Komponenten günstiger und leistungsfähiger. QuadCore-Prozessoren haben noch nicht wirklich den Weg in die Notebooks gefunden. Dafür ist ein Notebook portabel. Ortsungebunden, egal ob man viel von unterwegs arbeitet oder man einfach nur die Möglichkeit haben will. Klar, man kann zweigleisig fahren. Aber dann muss man auch zwei Rechner (oder mehrere) warten. E-Mails, Kalender, neue Softwareversionen, pipapo. Mich interessiert, wie ihr das handelt (Kommentare mit Begründungen erwünscht).

Ich selbst nutze ein 13″ Sub-Notebook mit ordentlich Wums (für die damaligen Maßstäbe) angeschlossen an einem externen Monitor und Funkmaus/Tastatur. Fühlt sich dann an wie ein Desktop – aber möchte ich auf die Couch zieh ich einfach den Stecker und alle Anwendungen sind noch geöffnet. Auf diese Doppel-Wartung habe ich ja keine Böcke, wobei ich schon gerne mit etwas Leistungsstärkerem liebäugele.

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Das Netz auf Papier: Das Webstandards-Magazin

Print ist zwar tot, stirbt aber trotzdem nicht. Das dass auch für Printerzeugnisse rund um das Netz gelten kann, beweist das mittlerweile etablierte T3N-Magazin, das ich seit der dritten Ausgabe im Abo habe und dessen 18tes Werk kurz vor der Auslieferung steht. Bei meinem lokalen Cocktaildealer am Platz stieß ich nun letztens auf das Webstandards-Magazin und befand in meiner Caipirinha-Euphorie das Magazin für äußerst interessant und lesenswert. Nach ein paar Tagen war auch mein Gedächtnis wieder vollständig hergestellt und ich schloss kurzerhand das Abo online ab. Positiv: Ich konnte mir sogar noch die vorherige Ausgabe liefern lassen.

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Kurze de-Domains kommen – schon nächste Woche

Das was um uns herum schon Gang und Gebe ist, kommt nun auch bei uns – genauer gesagt für .de-Domains: Kurze Domainnamen, die nur aus einem oder zwei Buchstaben oder Ziffern bestehen. Bislang gibt es ja eine Grenze von mindestens drei Buchstaben, wobei es natürlich auch schon Ausnahmen gibt.

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Was sich auf den ersten Blick gut anhört, eröffnet natürlich auch einige Schwierigkeiten.

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iPhone: Verträge, Tethering und T-Mobile

Schon vor einiger Zeit bin ich im wunderbaren Lawblog von Udo Vetter auf einen „Brief an T-Mobile“ gestoßen. Hintergrund ist, dass T-Mobile das Tethering für Kunden der 1. Generation nicht zur Verfügung stellt und für aktuelle Verträge kostenpflichtig anbietet. Da die Funktion im iPhone noch relativ frisch ist, stand sie bei Vertragsabschluss noch nicht zur Verfügung – war also auch nicht explizit verboten. Ich habe deshalb am 18.09. den Brief von Udo meinen Gegebenheiten angepasst und unformuliert und am 24.09. folgende Antwort von T-Mobile erhalten:

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