AutorChristian Jung

Von SmartHome, HomeKit und dem Grund, warum alles noch nicht funktioniert, wie es sollte

2013-12-04-15.07.44-HDRSeit nun mehr als zwei Jahren habe ich eine Heizungssteuerung über das RWE SmartHome-System, das auf der HomeMatic von eQ-3 basiert. Das System ist mittlerweile gut eingespielt und im Alltag kaum noch zu bemerken. Und auch wenn es Schwächen hat (Die Steuerzeiten über das Internet sind zu lange, teilweise mehrere Minuten. Und: eingestellte 21,5° C treffen die Thermostate so gut wie nie, weil sie zu spät gegensteuern.) – für mich steht fest, dass ich Stück für Stück weitere Teile meines zu Hauses auf SmartHome umstellen möchte. Die nächsten Kandidaten sind Lichtschalter und Rollläden.

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Autonomes Fahren in naher Zukunft – ein Pro und Contra

In den letzten Tagen wurde viel geschrieben über den ersten tödlichen Unfall im Zusammenhang mit einem autonom fahrenden Automobil, in diesem Fall mit einem Tesla Model S, dem wohl fortschrittlichsten Vertreter dieser Disziplin. Und natürlich hat Elon Musk recht mit seinem unsensiblen Ausflug in die Statistik: Bisher passieren deutlich weniger tödliche Unfälle mit autonomen Fahren als auf herkömmliche Art.

Aber trotzdem stellt sich nicht erst jetzt die Frage, ob die Zukunft wirklich schon so nahe ist. Können wir uns auf Computer mehr verlassen, als auf uns selbst? Ist es realistisch, in wenigen Jahren schlafend in den Urlaub zu fahren? Wir versuchen, uns dem mit einem „Pro und Contra“ anzunähern:

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#teslatour – Nachtrag: Die ZEIT zu Superchargern

Unser Fazit zu den Superchargern war eindeutig:

Tesla hat in der gleichen Zeit einfach Fakten geschaffen und die größte Angst des Elektropioniers für ihre Kunden gestrichen: Die Angst vor fehlender Reichweite gibt es mit Tesla nicht mehr. Die Fahrer von Renault Zoe, Nissan Leaf, BMW i3 und allen anderen Elektroautos dürfen erstmal weiter zittern.

Ähnliches schreibt heute auch ZEIT Online in einem lesenswerten Artikel:

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#teslatour – Rückgabe und Supercharger

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Gestern vormittag haben wir also „unser“ Model S zurück zur Teslastation.de gebracht – auch eine Gelegenheit, auf der Fahrt nach Collenberg nochmal ausführlich Revue passieren zu lassen: Ziemlich genau 2200 Kilometer sind wir in den letzten 5 Tagen vollelektrisch durch Deutschland gefahren. Das ist natürlich nur zum Teil der großen Reichweite des Tesla Model S zu verdanken, an der das kalte Wetter auch seine Spuren hinterlässt. Ohne das Supercharger-Netzwerk an den deutschen Autobahnen entlang wäre diese Tour nicht in den 5 Tagen, die wir uns genommen haben, zu machen. Warum das so ist und was das Supercharger-Netzwerk von der restlichen Lade-Infrastruktur in Deutschland unterscheidet, wollen wir uns noch etwas genauer ansehen. Dabei kann es mitunter etwas technisch werden, es lohnt sich aber, die Hintergründe zu verstehen:

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#teslatour – shooting

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#teslatour – fünfter Bericht

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Den Wecker auf 6 Uhr 45 stellen gehört nicht zu den Dingen, die ich mir für meinen Urlaub vornehme. Trotzdem haben wir genau das gestern Abend getan. Zum einen war, wie erwähnt, das Hotel nun wirklich nicht einladend für einen längeren Aufenthalt als unbedingt nötig, zum anderen haben wir unsere Tagesplanung mit großen Zielen gemacht: Wir wollten heute bis nach Rheinland-Pfalz kommen, von Hamburg aus etwa 550 Kilometer, ohne dabei wie an den letzten beiden Tagen spät abends im Hotel anzukommen.

Und so zielstrebig der Plan war, genau so wunderbar ging er auch auf. Geladen haben wir zuerst im verschneiten Rade südlich von Hamburg, womit wir Niedersachsen als 11. Bundesland von unserer Liste streichen konnte. Eine kurze Etappe führte uns zum nächsten Supercharger, dem in Stuhr am Stadtrand von Bremen. Der Supercharger selbst gehört nicht zum Bremer Territorium, aber man muss um 180° drehen, um ihn zu erreichen. Genau am Scheitelpunkt befindet man sich am Ortsschild von Bremen, hinter dem wir also kurz die Füße auf den Boden gesetzt und somit Bremen als Nummer 12 erreicht haben.

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Mit Stationen an den Superchargern in Lohne, Kamen (Nordrhein-Westfalen, also 13) und Erftstadt haben wir nun erstmal das sichere Geleit der Supercharger verlassen müssen, um uns über Rheinland-Pfalz ins Saarland zu schlagen. Heute haben wir unsere Zelte in Steffel in der Pfalz aufgeschlagen (Bundesland 14) und planen gleich gemeinsam die Route ins Saarland und dann zur letzten Etappe.

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Auf der letzten Etappe sind wir wie gesagt recht weit weg von allen Superchargern und haben uns daher das erste Mal auf der Tour ernsthaft im Stromsparen versucht. Auf der #i3tour haben wir letztes Jahr fast jede Etappe mit reduzierter oder gar ausgeschalteter Heizung und Höchstgeschwindigkeiten von um die 90 km/h zurück gelegt. Beim Model S und den nahezu überall verfügbaren Superchargern war das bisher nicht nötig und wir sind häufig mit 130km/h und voller Heizleistung (die zugegeben etwas bescheiden ist) unterwegs gewesen. Aber auch mit dem Model S kann man effizient fahren. Wir haben also Handschuhe und Wollsocken angezogen, die Heizung ausgestellt und sind nervtötend langsam gefahren. Damit konnten wir das erste Mal die Reichweitenberechnungen des Wagen erreichen und sind nicht ganz unzufrieden mit dem Durchschnitt von 20,1 kWh auf 100km, den wir erreicht haben. Üblich waren eher 24-25 auf unseren bisherigen Strecken.

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Neue Erfahrungen haben wir heute auch in Sachen Laden an gleich zwei Stellen gesammelt. Kurz vor unserem Hotel haben wir in Hillesheim das erste Mal erfolgreich an einem Typ-2-Lader von RWE geladen. Nachdem das Berliner Ladegerät nicht mehr aufzufinden war, befand sich das in Hillesheim noch an Ort und Stelle. Zum ersten Mal auf unserer Tour haben wir damit für Strom bezahlen müssen, glatte 4 Euro haben wir für gute 10 kWh bezahlt – auch nicht gerade ein Schnäppchen. Zum anderen dauert das Laden von besagten 10 kWh an einem Typ-2-Lader mit 22kw auch 30 Minuten, also höchstens ein Viertel der Geschwindigkeit des Superchargers.

Außerdem laden wir gerade unser Model S am Haushaltsstrom des Hotels voll. Es fehlten nur noch etwa 80km Reichweite, also hält sich die Ladezeit mit etwas mehr als 3 Stunden in Grenzen. Das Model S an 220 Volt mit 13 Ampere voll zu laden dürfte dagegen kaum zu empfehlen sein, dauert das doch je nach Angaben bis zu 30 Stunden.

Es fühlt sich seltsam an, dem Ziel schon so nahe zu sein, denn es fehlen mit dem Saarland und Hessen nur noch 2 Bundesländer. Und auch wenn es natürlich schneller gegangen wäre, zehren unsere Etappen von durchweg 500-550 Kilometern in den letzten Tagen ordentlich an den Nerven. Zwischen 9 und 13 Stunden waren wir jeden Tag unterwegs und freuen uns daher, es morgen oder übermorgen etwas ruhiger angehen zu lassen.

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#teslatour – zweiter Bericht

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Guten Morgen aus Rickshausen bei Lübben im Spreewald. Gestern Abend sind wir nicht wie geplant hinter Leipzig, also irgendwo in Sachsen (Bundesland 4/16) stehen geblieben, sondern haben noch eine weitere Etappe dran gehängt bis hierhin nach Brandenburg (Bundesland 5/16). Übernachtet haben wir in dem weit und breit einzigen Hotel mit einem Supercharger, dem gar nicht so großartigen Spreewald Parkhotel Van der Valk.

Unsere Ladestopps

Der nächste Stopp auf unserer Liste war in Weimar geplant, genauer im Gewerbepark Legefeld gleich bei Weimar. Angekommen mit 221km Restreichweite haben hier kurzes Smartphone-Checken und ein paar mal ums Auto laufen gereicht, um uns in 23 Minuten wieder auf 342km Reichweite zu bringen.

Von Weimar ging es nach Nempitz bei Leipzig, unserem letzten Zwischenstopp. 212km Reichweite wurden in 20 Minuten zu einer vollen Ladung. Mit einem eigentlich geplanten Halt in Leipzig haben wir uns dann entschlossen, doch noch ein Stück weiter zu fahren und uns auf eine sehr schöne Überlandtour in den Spreewald aufzumachen. Der Umweg gegenüber unserer normalen Route nach Berlin betrug nur etwa 20-30km, dafür konnten wir aber den Tesla über Nacht am Supercharger vor der Hoteleinfahrt komplett voll laden. Das machte durchaus Sinn, bei unserem bisher niedrigsten Ladestand von 86km.

Jetzt geht es erst einmal zum Frühstück, dann machen wir uns Richtung Berlin auf – Bundesland Nummer 6, wir kommen.

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#teslatour – erster Bericht

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Seit 5 Stunden sind wir jetzt auf unserer #teslatour, und die ersten 3 Bundesländer sind bereits abgehakt. In Bayern (Bundesland 1/16) bei teslastation.de gestartet, ging es in Wertheim für einen kurzen Moment nach Baden-Württemberg (Bundesland 2/16) und dann auf der Autobahn über Würzburg nach Norden in Richtung Erfurt. Nach den zwei ersten Ladestopps ist es daher Zeit, für einen ersten Zwischenbericht:

Das Auto

Der Tesla Model S ist ein gleichermaßen beeindruckend und unbeeindruckendes Auto. Beeindruckend, weil es sich um eine Oberklasse-Limousine handelt, der man das elektrische Fahren kaum anmerkt. Wenn man nicht wie von der Tarantel gestochen auf das Gaspedal tritt, gleitet das Model S souverän über die Autobahn, wie jedes andere Auto auch. Und genau das ist in positiver Weise wieder unbeeindruckend, weil es eben keinen neuen, verwirrenden Eindruck hinterlässt. Ob man jetzt in einem BMW, Audi oder Tesla sitzt, ob man Diesel oder Benzin verbrennt, oder Strom aus Akkus saugt: Es lässt sich immer wunderbar Distanz überwinden, völlig entspannt.

Ein paar negative Seiten gibt es natürlich auch. Wenn vom 85.000€-Kaufpreis ein großer Teil für Akkus verwendet worden ist, ist der Qualitätsunterscheid zu deutschen Autoherstellern nicht weg zu diskutieren. Es knarzt und knackt, das Panoramadach pfeift unaufhörlich und der Schlüssel erinnert an ein billiges Spielzeugauto aus Plastik.

All das wird aber völlig irrelevant, wenn man den Fuß in Richtung Bodenblech drückt. Selbst wenn wir nur das „schwächste“ Model S mit 367 PS fahren – was an Beschleunigung aus einer mehr als 2 Tonnen schweren Limousine zu quetschen ist, tatöwiert das Grinsen ins Gesicht. Schaut man dann noch auf die enorme Reichweite von alltagstauglichen 350km, verschwinden alle anderen Elektroautos in der Bedeutungslosigkeit.

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Ladestopps

Mit 332km Reichweite nicht ganz voll geladen sind wir in Wertheim gestartet. Die erste Etappe sollte 75km lang sein und uns zum ersten Supercharger in Gramschatzer Wald führen. Angestachelt vom Neuen und ausprobieren sind wir sehr zügig unterwegs gewesen, sodass wir mit 224km Restreichweite ankamen und somit 40km über dem geschätzten Verbrauch lagen. Sei’s drum, ein Model S bei 200km/h ist auf der Autobahn sicher ein amüsanter Anblick. 19 Minuten nach Beginn des Ladens waren wir wieder auf 304km Reichweite und es ging weiter.

Der zweite Stopp liegt gerade hinter uns, in Zella-Mehlis haben wir mit 150km Restreichweite Thüringen erreicht (Bundesland 3/16). Obwohl es diesmal bewusst langsamer voran ging, eingependelt bei ca. 130km/h, haben wir wieder etwa 40km Reichweite zu viel verbraucht. Beileibe kein Problem, denn mit 150km Restreichweite am Supercharger hatten wir immer noch mehr übrig, als unser BMW i3 von der letztjährigen Tour überhaupt anzubieten hatte.

Während der Tesla geladen hat, sind wir Mittag essen gegangen und sind nach 38 Minuten zum vollen Auto zurück gekommen. Voll heißt dabei übrigens nur 90% Akkuladung, da man ersucht ist, nur so wenig wie möglich zu „überladen“. Mit 342km neuer Reichweite geht es jetzt nach Erfurt weiter zu einem kurzen Treffen mit Christians Bruder, die nächste Ladestation ist dann nur 24km weiter in Weimar.

Für aktuelle Infos von unserer #teslatour empfehlen wir übrigens Twitter, Facebook und Instagram. Ab und zu werden wir auch Live-Videos per Periscope oder Facebook ausprobieren.

#teslatour – Die Route

Bildquelle: Tesla

Bildquelle: Tesla

Zwei Dinge sind am Tesla Model S einfach großartig:

  1. ist die Reichweite an sich schon phänomenal. Während die deutschen Autohersteller etwa 20kWh-Batterien in ihren Elektroautos verbauen, klotzt Tesla mit 60-90kWh an Kapazität. Damit erreicht man dann selbst mit schweren, leistungsstarken Autos wie dem Model S großartige Reichweiten.
  2. sind die Supercharger eine Liga für sich. Tesla hat ein eigenes Netz an Hochgeschwindigkeits-Ladestationen aufgebaut. Während die bundesweite Förderung noch immer nicht richtig in Tritt gekommen ist (Obacht, hier könnte etwas mit Tank&Rast passieren – siehe auch meine Forderung dazu aus dem April 2015), hat Tesla inzwischen 55 eigene Stationen in  Deutschland aufgebaut, an denen man seine Model S und X kostenlos laden kann.

Das Supercharger-Netzwerk in Deutschland

Für uns war also klar, dass eine richtige Tour mit dem Model S nur entlang der Supercharger fungieren kann. Und wirft man einen Blick auf die Karte, erkennt man wie viel Nachdenken in die Planung der Stationen geflossen ist. Die Supercharger stehen nicht nur in den Ballungszentren, sondern vor allem genau zwischen ihnen. Gleich in unserer Nachbarschaft zum Beispiel gibt es in Wilnsdorf den ersten Tesla Supercharger in Deutschland. Ausgewählt wurde die Stelle aber nicht wegen der schönen Aussicht, sondern weil Wilnsdorf genau zwischen dem Rhein-Main- und dem Rhein-Ruhr-Gebiet an der A45 liegt.

Als wir unsere Route das erste mal durchdacht haben, waren wir daher auch positiv überrascht, wie sehr sich diese mit Superchargern deckt. Und davon ausgehend planen wir nun gar nicht, welche Städte oder Autobahnen wir berühren oder benutzen wollen – sondern haben als Etappenziel jeden Supercharger genutzt, der uns hilft. Auch haben wir keine Übernachtungsziele gesetzt, sondern fahren jeweils so weit, wie das Auto und wir Lust haben.

Unsere aktuelle Idee ist übrigens wirklich jeden Supercharger auf der Strecke anzufahren, damit wir nicht immer in die suboptimalen Randbereiche der Ladung kommen. Ob wir das beibehalten werden, wie es läuft und was das mit unserer Reise anstellt, darüber werden wir natürlich hier sowie auf Twitter (Malte, Christian) berichten.

16 Bundesländer

Das Ziel ist dabei klar: Wir wollen alle 16 Bundesländer besuchen, also nicht die jeweilige Hauptstadt oder die geographische Mitte, es zählt die kleinste Berührung von Grund und Boden. Unser grober Plan sieht bisher so aus:

  1. Wir beginnen unsere Rundfahrt in Wertheim, Baden-Württemberg, wo wir bei Teslastation.de unseren Wagen abholen.
  2. Von dort machen wir einen kurzen Abstecher nach Norden, um Hessen zu berühren, und halten uns dann östlich auf Würzburg – Bayern ist abgehakt.
  3. Weiter geht es nach Nordosten über Thüringen, Sachsen und Brandenburg nach Berlin.
  4. Der erste Richtungswechsel erfolgt dann von Berlin aus nach Nordwesten durch Brandenburg, mit einem kurzen Abstecher nach Sachsen-Anhalt weiter durch Mecklenburg-Vorpommern in Richtung Schleswig-Holstein.
  5. Hamburg, Niedersachsen und Bremen sind quasi eine logische Sequenz auf dem Weg wieder langsam nach Süden.
  6. Lange geht es dann durch Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, bevor wir mit dem letzten Abstecher nach Rheinland-Pfalz auf das Saarland zielen – der eindeutig größte Umweg in unserer Route.
  7. Von dort geht’s dann wieder zur Rückgabe zu Teslastation.de nach Wertheim – falls wir Hessen in Punkt 2 nicht berührt haben, könnten wir das hier einbauen.

In der Karte sieht das dann so aus – alles noch grob, aber die Idee lässt sich gut erfassen. Der Schlenker ins Saarland fällt hier übrigens größer aus, als tatsächlich nötig und wir werden auch keinen Schwimmverein oder Wertstoffhof besuchen. GoogleMaps mag so lange Routen nicht wirklich, daher mussten wir uns mit Optimap aushelfen:

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Ein Link-Tipp noch zum Ende: Eine ganze Stufe krasser als wir hat es Tesla in den USA selbst getrieben. In nur 3 Tagen samt Schneesturm von Los Angeles nach New York. Das Abenteuer ist in drei sehr sehenswerten Clips bei Vimeo online: Teil 1, Teil 2 und Teil 3.

#teslatour – Rein elektrisch durch 16 Bundesländer in 5 Tagen

Tesla Model S – #teslatour

Letztes Jahr um diese Zeit steckten Malte und ich gerade in den Planungen für unsere #i3tour – mit dem vollelektrischen BMW i3 von Mittelhessen an die Nordsee zu fahren hat sich tatsächlich als ziemliche Herausforderung dargestellt. Aber auch Lust auf mehr gemacht. Besonders gereizt hat uns ein Modell, mit dem wir vielleicht sogar ohne elektrisches Nachtanken in einem Rutsch an der Nordsee angekommen wären, ein Modell, das wir ein paar Mal auf unserer letzten Fahrt bemerkt haben und auf dessen Supercharger-Ladestationen wir immer voller Neid geschaut haben: Das Tesla Model S, das bisher einzige für Langstrecken ernst zunehmende Elektroauto der Welt.

Langstrecke mit dem Elektroauto?

Als wir uns nun für dieses Jahr besprochen haben, kam schnell der Wunsch auf: Wir wollen mit einem Model S eine richtig verrückte Tour fahren. Nicht einfach nur an die Nordsee, das ist zu leicht. Und so haben wir uns die Ladestationen angesehen und es keimte die Idee, alle 16 deutschen Bundesländer zu durchfahren. Schnell hatten wir einen Zeitplan gemacht und glauben, dass wir es in 5 Tagen schaffen können, ohne uns zu hetzen (faktisch ginge es in etwa 30 Stunden am Stück, aber wir haben ja Urlaub dafür genommen).

Mit dem Tesla durchs Land

Also werden wir dieses Jahr genau das machen: Mit dem Tesla Model S rein elektrisch durch 16 Bundesländer in 5 Tagen.

Los geht es am 12. Februar 2016 und wir werden hier in den nächsten Tagen noch ein paar Informationen veröffentlichen. Die Fahrt selbst begleiten wir wieder auf Blog, Facebook, Twitter und was uns sonst noch so einfällt.

Wir bedanken uns an dieser Stelle schon einmal für die freundliche Unterstützung durch teslastation.de. Vielen Dank, Herr Schreck, für Ihre sofortige Bereitschaft, uns mit dem Model S auszuhelfen. Tesla selbst hat übrigens bis heute nicht auf unsere E-Mail reagiert. Schön, dass es auch ohne geht!

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