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Von SmartHome, HomeKit und dem Grund, warum alles noch nicht funktioniert, wie es sollte

2013-12-04-15.07.44-HDRSeit nun mehr als zwei Jahren habe ich eine Heizungssteuerung über das RWE SmartHome-System, das auf der HomeMatic von eQ-3 basiert. Das System ist mittlerweile gut eingespielt und im Alltag kaum noch zu bemerken. Und auch wenn es Schwächen hat (Die Steuerzeiten über das Internet sind zu lange, teilweise mehrere Minuten. Und: eingestellte 21,5° C treffen die Thermostate so gut wie nie, weil sie zu spät gegensteuern.) – für mich steht fest, dass ich Stück für Stück weitere Teile meines zu Hauses auf SmartHome umstellen möchte. Die nächsten Kandidaten sind Lichtschalter und Rollläden.

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Otoplastik: Der Maßanzug fürs Ohr

Vor einiger Zeit berichtete mir ein Kollege begeistert von seinen neuen Bose in-ear-Kopfhörer mit Gegenschallsystem. Beim Sport oder im Zug seien die Dinger ein Traum. Und zurecht fragte er mich, warum ich als Bahfahrer eigentlich noch immer mit einem Paar alten Sennheiser-Stöpseln unterwegs bin.

Ich hatte mir die Bose QuietComfort iE sogar schon einmal vor einiger Zeit angeschaut, aber mich auf Grund des Preises und des fest verbauten Akkus gegen die Anschaffung entschieden und alles beim Alten belassen.

Interessanterweise riet mir ein anderer Kollege, der mit der Thematik gut betraut ist, vom Bose System jedoch ab und empfahl mir stattdessen ein paar gute In-Ear-Kopfhörer zu kaufen und dafür beim Akustiker individuelle Ohrpass-Stücke, sogenannte Otoplastiken, anfertigen zu lassen. Eine Otoplastik hat den Vorteil, dass sie für jedes Ohr passgenau im Labor angefertigt wird. Ein Akku – der natürlich immer dann leer ist, wenn man ihn braucht – wird für diese Variante auch nicht benötigt.

Und so habe ich mir das Modell MMX 102 IE von Beyerdynamic gekauft, das mich schon ohne Ohrpassstücke begeisterte. Toll ist vor allem, dass sie am Smartphone auch als Headset genutzt werden können. Ich vermisse nur schmerzlich die Möglichkeit die Lautstärke beim Musik hören regulieren zu können. Songs lassen sich nur pausieren und switchen.

Die Herstellung der Otoplastiken war übrigens eine recht schnelle und unkomplizierte Sache. In der KIND-Filiale bei mir um die Ecke wurden Abdrücke von meinen Ohrmuscheln erstellt und an ein Labor geschickt. Knapp 10 Tage später waren die Ohrpasstücke dann fertig. Für die Abdrücke füllt der Hörgeräteakustiker eine silikonähnliche Flüssigkeit in den Gehörgang. Nach ein, zwei Minuten ist die Flüssigkeit fest und der Abdruck kann aus dem Ohr entfernt werden. Fühlt sich zwar komisch an, war aber eine völlig schmerzfrei Angelegenheit.

Otoplastik

Individuelle Ohrpassstücke mit Schalldämpfern.

Insgesamt musste ich für mein Set (Kopfhörer + Otoplastiken) knapp 200 Euro investieren. Viel Geld, aber aus meiner Sicht ist es wirklich gut angelegt. Für mich hat es sich sowieso doppelt gelohnt, da man die Ohrpassstücke auch mit Filtern bestücken kann und sie somit zusätzlich als ein individuell angepasster Hörschutz nutzbar sind. Besonders bei lauten Handball- oder Basketballspielen bin ich jedes Mal froh über meine Otoplastiken. Im Gegensatz zu normalen Ohropax verringern die Filter die Umgebungsgeräusche gleichmäßig, so dass man sich ohne Probleme mit seinen Sitznachbarn unterhalten kann.

Wie dem auch sei, die Kombination „In-Ear-Kopfhörer + Otoplastiken“ ist eine klare Empfehlung für alle, die regelmäßig unterwegs sind oder einfach mal gerne Musik in Ruhe genießen wollen.

Endlich eine gute Freisprecheinrichtung…

Ich weiß gar nicht, wie lange ich schon mit dem Thema Freisprecheinrichtung im Auto kämpfe. Da für mich neue Autos noch nie in Frage gekommen sind, kann ich auch nicht auf die immer besser werdenden Hersteller-Freisprechanlagen setzen. Stattdessen muss ich mit Nachrüstungen arbeiten. Bisher hatte ich ein Alpine-Radio in meinem Wagen, das über ein  KCE-400BT seine Bluetooth-Funktion nachgerüstet bekam. Das Mikrofon hatte ich im Armaturenbrett mit direkter Ausrichtung auf den Fahrer verbaut – aber die Tonqualität war erschütternd. Innerorts konnte man mich noch verstehen, aber sobald es auf Landstraßentempo ging,  war die Verständigung stark eingeschränkt.

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Also habe ich mich in den letzen Wochen wieder auf die Suche nach Lösungen gemacht, zuerst nach besseren Mikrofonen zum Nachrüsten an die Alpine-Anlage. Aber dann bin ich über das Parrot MINIKIT Neo 2HD gestolpert, das vor kurzer Zeit in der aktualisierten Fassung auf den Markt gekommen ist.

Und ich kann nur eins sagen: Es ist perfekt, besser noch als jede Freisprechanlage in modernen Mietwagen, die ich schon genutzt habe. Das Minikit verbindet sich per HFP 1.6, A2DP undPBAP und deckt damit alle Nutzungen bis hin zur Übertragung von Navi-Anweisungen ab. Es wird an die Sonnenblende geklemmt und richtet damit sowohl Bedienelemente als auch Mikrofon direkt auf den Fahrer aus. Die Bedienelemente braucht man aber nie, denn das Minikit hat eine hervorragende Sprachsteuerung, die mich im Gegensatz zu Siri bisher bei jedem Anlauf richtig verstanden hat. Kommt ein Anruf an, sagt man eben einfach „Annehmen“. Möchte man jemanden anrufen, spricht man einfach dessen Namen – denn beim ersten Verbinden hat sich das Adressbuch synchronisiert.

Die Sprachqualität ist enorm, der kleine Lautsprecher sorgt für guten Klang auf meiner Seite und die Gesprächspartner verstehen mich sogar noch besser. Keine Doppelungen, keine Rückkoppelungen, ja, nichtmal das Fahren mit offenem Fenster auf der Landstraße stellt das Minikit vor Herausforderungen.

Ist man einmal in einem anderen Auto unterwegs, zieht man das Minikit einfach von der Sonnenblende und nimmt es mit – mehr als 10 Stunden Gesprächsdauer und mehr als 6 Monate verlängerte Standby-Dauer lassen einen dabei auch schonmal das Kabel vergessen. Und das alles kommt für schmale 74 Euro (bei Amazon mit Prozenten für uns). Wow.

 

Amazon InstantVideo über den Blu-ray-Player

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Bisher habe ich Amazon Instant Video über das MacBook geschaut, per HDMI-Kabel angeschlossen an den Receiver – was natürlich nur bedingt komfortabel ist. Und nun hatte ich schon überlegt, mir das Amazon Fire TV zuzulegen. Aber beim Anschließen meines neuen Blu-ray-Players, dem Sony BDP-S1200, taucht doch tatsächlich Amazon Instant Video im Menü auf. Und wirklich, die Steuerung ist hervorragend, besser sogar als auf der Internetseite. Die Wiedergabe ist flüssig und in HD. Sogar Netflix und Watchever sind mit eigenen Clients vertreten.

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Foto: Sony.com

Interessant, dass man die technisch extrem leistungsfähigen Blu-ray-Player bisher nicht auf dem Schirm hatte, wenn man über Set-Top-Boxen nachdachte. Ob AppleTV, Google Chromecast oder Amazon Fire TV: mit allen können Blu-ray-Player im Leistungsvermögen mithalten. Es ist also nur eine Frage des Willens und der Software, die Blu-ray-Player auch so einzusetzen.

Bloggen mit dem iPad

Bloggen mit dem iPad Mini

Die kommenden Tage werden einige Experimente bereithalten. Natürlich weiß ich, worauf ich mich einlasse, aber ein paar Ungewissheiten bleiben. Werden alle Spiele rechtzeitig fertig sein, wird mich die Bahn pünktlich an meine Zielorte bringen?

Ein weiteres Experiment werde ich in der Weise wagen, dass ich auf meiner Reise zum bloggen nur mein iPad Mini und eine Logitech Tastatur dabei habe. Bislang war mir das bloggen vom iPad immer zu umständlich. Einen großen Anteil daran hatte die WordPress-App, die aber kürzlich mehrere Updates bekommen hat. Mal schauen, wie sich die neue Version schlägt. Ihr werdet davon lesen. Hoffentlich.

The North Face Smartphone-Handschuhe

Ich denke lieber nicht weiter darüber nach, wie viel Lebenszeit ich schon wartend an den Bahnsteigen dieser Republik verbracht habe. In jedem Fall verfolgt mich seit Jahren das Problem, entweder mit kalten Händen am Gleis zu stehen oder mein Mobiltelefon nicht bedienen zu können. Smartphone taugliche Handschuhe hatte ich bereits vor längerer Zeit getestet. Aber entweder waren sie zu dünn, zu ungenau, zu schlecht verarbeitet oder alles auf einmal. Das Thema war für mich damit durch.

Nachdem ich kürzlich wieder einmal mit eingefrorenen Fingern mein Mobiltelefon umklammerte, war die Sache klar, ich musste noch mal einen neuen Anlauf wagen. Inzwischen haben glücklicherweise auch verschiedene hochwertigere Hersteller Smartphone-Handschuhe in ihrem Angebot. Entschieden habe ich mich schließlich für das Modell „Etip“ von „The North Face“.

North Face Etip

North Face Etip

Nach nunmehr zwei Monaten kann ich sagen, dass sie jeden Cent wert sind. Ein Präzisonsmeisterwerk bei der Eingabe kann man natürlich nicht erwarten, aber die Handschuhe tun was sie sollen: Sie halten warm, wirken gut verarbeitet und die mobilen Endgeräte lassen sich bedienen. Lange E-Mails schreiben sollte man damit nicht, aber für den kurzen Blick aufs Handy zwischendurch sind die Handschuhe völlig ausreichend. Auch deshalb trage ich sie inzwischen wirklich immer bei mir. Kostenpunkt: Etwa 35 Euro, beim Outdoor-Händler eures Vertrauens.

SmartHome frisst Akkus

Noch nicht einmal zwei Monate ist es her, seitdem ich mein RWE SmartHome in Betrieb genommen habe. Richtig Vertrauen erweckend sahen die drei dicken AA-Batterien aus, die in jeden Thermostat eingelegt wurden. Das musste doch ewig halten. Aber offensichtlich ist das RWE SmartHome ein energiehungriges Monster, das fürs Überleben Batterien und Akkus frisst. Interessant ist, wie sich das RWE SmartHome dabei verhält:

  1. Es spielt kaum eine Rolle, wie oft man manuell die Temperatur geregelt hat. Alle meine 7 Thermostate gaben fast gleichzeitig den Geist auf. Selbst der Thermostat im Abstellraum, der fast immer auf „Aus“ steht, über keinen Zeitplan geregelt wird und nur ab und an von Hand hochgeregelt, reihte sich ein.
  2. Zuerst wird man über Hinweise auf der SmartHome-Zentrale informiert, dass sich die Akkus verabschieden. Ich fand das reichlich früh und habe mich dazu entschieden, es vorerst zu ignorieren. Vielleicht war es ja nur falscher Alarm. War es nicht.
  3. Nach ein paar Tagen begannen die Thermostaten, ihre Arbeit einzustellen. Händisches Verändern der Temperatur wurde weder ausgeführt noch an die Zentrale übertragen. Automatische Änderungen nach Zeitplan kamen nicht mehr durch.
  4. So lange, bis man neue Batterien besorgt hat, arbeiten die Thermostate in der zuletzt genutzten Einstellung. Das heißt: Wenn man die Temperatur gerade hochfahren wollte, ist das Heizkörperventil voll aufgerissen und bleibt auch so, bis wieder Strom auf den Thermostat geht. War die Heizung aus, bleibt sie auch das.
  5. Anstatt auf eine Grundstellung der Heizung zu wechseln, wird lieber Strom darauf verwandt, die Fehlermeldung F4 möglichst lange anzeigen zu können:

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Liebes Team von RWE SmartHome: Das geht doch klüger, oder?

Augenkontakt im Armaturenbrett

Die französische Zulieferer-Firma Valeo zeigt, wie ihr großartiges Eye-Tracking-System Tobii im Auto eingesetzt werden könnte. Spiegel ONLINE berichtet:

Bei der Innovation, die der Automobilzulieferer in Las Vegas präsentiert, traut man nämlich seinen eigenen Augen nicht – obwohl man mit ihnen gerade ein Infotainmentsystem bedient. Je nachdem welchen Menüpunkt der Simulation man fixiert, erscheint auf dem Bordcomputer der Radiosender, die Navigationskarte, der Abstand zum Vordermann oder eine Verkehrswarnung.

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Mehr Eindrücke gibts hier im Video.

Fotos: Screenshots, spiegel.de.

Keine Pebble für Deutschland. Auch nicht in Stahl.

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Gestern hat Pebble, die einst bei Kickstarter ins Leben gerufene wunderbare Smartwatch-Firma, ihr neues Modell vorgestellt. Pebble Steel läuft mit dem gleichen Betriebssystem wie die originale Pebble, sieht aber hundertmal besser aus. Man kann als Anzugträger nicht wirklich mit der alten Pebble am Arm zu einem Termin gehen, mit der neuen Steel geht das ohne Probleme.

Naja, nicht ganz ohne Probleme, wenn man in Deutschland lebt. Dann bekommt man nur den Hinweis:

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Das ist nichts neues für Pebble. Schon als die erste Lieferung für Kickstarter-Besteller ausgeliefert wurde, gab es jede Menge Berichte über Pebbles, die vom Zoll zurück gewiesen wurden. Angeblich stimmten die Dokumente nicht mit den deutschen Vorschriften überein. Nun, gut 1 Jahr später, hat Pebble die Probleme also noch immer nicht gelöst. Und keine Pebble Steel kommt nach Deutschland.

RWE SmartHome vorgestellt

2013-12-04-15.07.44-HDRSeit etwas mehr als zwei Wochen habe ich jetzt eine Heizungssteuerung über das RWE SmartHome-System. Zeit, das System und seine Stärken wie Schwächen etwas genauer vorzustellen. Worum geht es also: RWE bietet unter dem Namen SmartHome eine Haussteuerung an, die auf der HomeMatic von eQ-3 basiert. Man braucht nur etwas genauer hinzuschauen, schon sieht man die Ähnlichkeiten. Ganz gleich sehen sie aber nicht aus, denn RWE hat sich offensichtlich mehr Mühe bei dem Design der Hardware gegeben. SmartHome kann weit mehr als nur die Heizung steuern, konkret lässt sich auch nahezu jedes Strom-nutzende Gerät über Zwischenstecker oder neue Schalter ansteuern. Dabei bleibt SmartHome technisch um Längen hinter digitalStrom zurück. Warum, das werde ich am Ende nochmals aufnehmen. Für mich war vor allem der niedrige Preis Ausschlag gebend. Für einen Anschluss meiner kompletten Heizung – das sind 8 Heizkörper und 2 Fenster, die regelmäßig zum Durchlüften geöffnet werden – hat mich das RWE System am „Black Friday“ nur 250 Euro gekostet. Da bin ich sogar bereit, nach einer gewissen Zeit auf ein komplett anderes System zu wechseln, falls die Unzufriedenheit wächst. Weiterlesen

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