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Das Smartphone als Einkaufsliste

Lange Zeit diente meiner Frau und mir Evernote als Einkaufslisten-Tool. Wobei letztendlich eigentlich keiner von uns beiden wirklich aktiv damit gearbeitet hat. Zu umständlich war es, die Listen auf diese Weise zu führen. Deshalb hatte ich mich vor einiger Zeit auf die Suche nach einer Alternative begeben. 

Eine Schwierigkeit dabei war, dass wir eine Anwendung suchten, die ohne Probleme zwischen iOS und Android hin und her syncen kann. Letztendlich begegneten mir bei der Recherche immer wieder Buy me a pie und Bring!

Bring

Quelle: Bring!

Warum wir uns letztendlich für Bring! entschieden haben, weiß ich gar nicht mehr so genau. Auf jeden Fall sagte mir das App-Design zunächst eigentlich überhaupt nicht zu. Das Kästchen-Layout mit den visualisierten Produkten fand ich irgendwie seltsam. Inzwischen muss ich aber sagen, dass mich gerade diese Besonderheit absolut begeistert. Seit mehr als einem halben Jahr haben wir Bring! inzwischen im Einsatz und nutzen die App weiterhin sehr aktiv. Über Änderungen auf der Einkaufsliste oder ein Einkaufsvorhaben kann man sich gegenseitig per Push-Meldung benachrichtigen.

Schön ist auch, dass die Schweizer Entwickler regelmäßig neue Features veröffentlichen. So lassen sich in der App seit kurzem auch mehrere Einkaufslisten parallel führen. 

Mehr Infos im Video:

Download: Apple AppStore / Google PlayStore

Amazon InstantVideo über den Blu-ray-Player

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Bisher habe ich Amazon Instant Video über das MacBook geschaut, per HDMI-Kabel angeschlossen an den Receiver – was natürlich nur bedingt komfortabel ist. Und nun hatte ich schon überlegt, mir das Amazon Fire TV zuzulegen. Aber beim Anschließen meines neuen Blu-ray-Players, dem Sony BDP-S1200, taucht doch tatsächlich Amazon Instant Video im Menü auf. Und wirklich, die Steuerung ist hervorragend, besser sogar als auf der Internetseite. Die Wiedergabe ist flüssig und in HD. Sogar Netflix und Watchever sind mit eigenen Clients vertreten.

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Foto: Sony.com

Interessant, dass man die technisch extrem leistungsfähigen Blu-ray-Player bisher nicht auf dem Schirm hatte, wenn man über Set-Top-Boxen nachdachte. Ob AppleTV, Google Chromecast oder Amazon Fire TV: mit allen können Blu-ray-Player im Leistungsvermögen mithalten. Es ist also nur eine Frage des Willens und der Software, die Blu-ray-Player auch so einzusetzen.

Der Tag, an dem mich Dropbox verlor… – Das Space Race ist vorbei

Seit mehr als einem halben Jahrzehnt war Dropbox für mich und viele andere der Inbegriff des Cloud-Speichers. Auch wenn ich nie einen Cent für meinen Speicherplatz bezahlt hatte, war mein verfügbarer Speicher mit Aktionen und Specials auf über 25GB angewachsen. Bis heute wäre ich nicht auf die Idee gekommen, etwas an meiner Nutzung zu verändern. Doch dann bekam ich folgende Mail:

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Mit dem Space Race hatte Dropbox 2012 großzügig Speicherplatz an Studenten verteilt, basierend auf den jeweiligen Registrierungszahlen einer Universität. Für die JLU in Gießen sprangen immerhin 15GB raus– die nun, etwas mehr als 2 Jahre danach, einfach wieder wegfallen.

Das ist natürlich völlig legitim, die Befristung war schon in der ersten Beschreibung angekündigt. Praxisfern ist es von Dropbox dennoch: Denn wohin mit den überlaufenden Daten? Soll man nun in Zukunft zwei Cloud-Speicher nutzen? Oder für Dropbox bezahlen, wo es doch so viele andere kostenlose Angebote gibt?

Wir sind mit der Firma GoogleApps-Nutzer und haben dort 30GB Speicherplatz frei, die GoogleDrive-Apps sind mittlerweile fast so gut wie die von Dropbox. Heute morgen habe ich mit dem Verschieben der Daten begonnen. So long, Dropbox…

Auf Wiedersehen Chrome!

Opera-Mac

Um es kurz zu machen: Gerade habe ich Chrome gelöscht. Obwohl ich eigentlich zufrieden war. Allerdings habe ich beim Browser schon immer gerne ab und an auf neue Pferde gesetzt. So bin ich damals von Netscape zum Internet Explorer gekommen, von dort aus zu Firefox und weiter zu Chrome.

Nun geht es mit Opera weiter. Aus einer Laune heraus hatte ich Opera kürzlich mal wieder installiert und konnte mich, im Gegensatz zu früheren Test, nun auf der Stelle mit dem Außenseiter anfreunden. Opera hat vor einiger Zeit eine radikale Veränderung vollzogen und basiert nun auf Chromium, also der quelloffenen Entwicklerplattform von Chrome. Wahrscheinlich auch deshalb hat es keiner langen Umgewöhnungsphase bedurft. Trotzdem gibt es auch eigene Features. Etwa eine tolle und funktionell umfangreiche Schnellstartseite. Wie dem auch sei, in jedem Fall freue ich mich, dass es mal es bei der Browser-Wahl mal wieder eine echte Alternative gibt.

Tooltime: Simple Desktops

Immer wieder mal sortiere ich Programme auf meinem Mac aus. Gerade erst die Tage wieder geschehen, da sich über die Zeit doch so einiges ansammelt, was man dann doch nie benutzt. Letztlich bleibt nur eine recht kleinen Anzahl an Programmen und Apps, die man wirklich regelmäßig benötigt.

Umso spannender ist es, sich die Programme anzuschauen, die sich einen Stammplatz auf dem Rechner erkämpft haben. Eines dieser Programme ist bei mir Simple Desktops. Die kleine Anwendung ist recht einfach gehalten, denn sie ändert lediglich in individuell festgelegten Zeitintervallen den Desktop-Hintergrund und greift dabei auf das großartige Wallpaper-Archiv von simpledesktops.com zurück.

Kann man mögen oder auch nicht, ich jedenfalls finde es schön, regelmäßig von einem neuen Kunstwerk überrascht zu werden. Simple Desktops steht auf jeden Fall für 3,59 Euro im Mac AppStore bereit.

DJ-App für Spotify-Nutzer

Bereits seit längerer Zeit bin ich begeisterter Spotify-Nutzer. Was mir bislang aber weitestgehend gefehlt hat, war die Möglichkeit in anderen Apps auf den Musikkatalog zugreifen zu können. Etwa in der großartigen djay-App von algoriddim. Für Hobby-DJs gibt es mit Pacemaker jetzt aber zumindest eine alternative iOS-App, die Spotify anzapft. Eine App mit einem minimalistischem und dadurch sehr interessantem Bedienkonzept. In der Grundversion ist die App kostenlos, die verschiedenen Funktionen lassen sich jedoch erst per In-App-Kauf aktivieren. App Store: Pacemaker 

Pacemaker

„Musik“ entdecken mit Forgotify

Über 20 Millionen Songs lassen sich inzwischen bei Spotify abrufen. Neben den Chart-Hits mit vielen Millionen Abrufen gibt es auch so manche Perle, die sich über die „Stöbern“-Funktion finden lässt. Für diese Funktion hat sich Spotify vor einiger Zeit Tunigo einverleibt. Über die App habe ich vor knapp einem Jahr berichtet.

Trotzdem gibt es weiterhin angeblich knapp vier Millionen Songs aus dem Verzeichnis, die noch nie abgespielt wurden. Hier setzt das Angebot Forgotify an. Über die Web-App lässt sich so mancher interessante Song, aber vor allem sehr, sehr viel Schrott entdecken, der noch nie angehört wurde.

Forgotify

Fahrgastrechte per App

Als Bahnfahrer hat man Rechte auf die man im Zweifelsfall pochen kann. Dazu gehört auch eine Entschädigung im Falle von größeren Verspätungen. So erhält man ab 60 Minuten Verspätung 25 Prozent des Fahrpreises zurück. Ab einer Verspätung von 120 Minuten sind es sogar 50 Prozent.

Die Rechte sind das Eine. Das Andere jedoch der Aufwand, um diese in Anspruch zu nehmen. Nicht immer ist direkt ein Zugbegleiter mit den entsprechenden Formularen greifbar und auch so einige Male habe ich bereits vor dem verschlossenen Infopoint gestanden. Eine Variante ist es einfach vorab schon mal ein paar Formulare mitzunehmen zu Hause in der Schublade liegen zu haben oder sich diese selbst am Computer auszudrucken und anschließend auszufüllen.

Im Magazin des Fahrgastverbands Pro Bahn bin ich jetzt auf eine neue, weitere Möglichkeit aufmerksam geworden. Nämlich das Formular am Smartphone per App auszufüllen und von dort aus direkt als pdf auf den Rechner zu schicken oder vom Handy aus auszudrucken. Außerdem lässt sich noch das Ticket mit dem Handy einscannen und ebenfalls mit ausdrucken. Keine schlechte Idee, da man so auf jeden Fall auch sichert, dass es eine Kopie des Tickets gibt. Die App ist für 1,29 Euro im Google Play Store erhältlich. Eine iOS-Version soll in Kürze folgen.

Screenshot: fahrgastrechteapp.de

Ich persönlich handhabe es übrigens so, dass ich Fahrgastrechteformulare nicht in allen Fällen einreiche. Die Bahn zahlt Entschädigungen bereits seit längerer Zeit auch dann wenn ihr kein direktes Verschulden vorzuwerfen ist. Etwa bei „Personenunfällen“ oder im Falle von Unwettern. Inzwischen ist die Bahn sogar gesetzlich dazu verpflichtet. In jedem Fall habe ich es schon oft genug erlebt, dass Verspätungen durch Ereignisse verursacht wurden, auf die die Bahn und deren Mitarbeiter keinen Einfluss hatten. Wenn dies dann ordentlich kommuniziert wird, ist die Sache für mich damit gegessen. Anders sieht es aber aus, wenn man in einer solchen Situation als Fahrgast alleine gelassen wird und keinerlei Informationen erhält. Dann nehme ich mir gerne die Zeit, das Formular auszufüllen. Vielleicht kostet es mich durch die App demnächst etwas weniger Zeit.

Noch ein kurzer Hinweis zum Thema „Bahn-Apps“: Der Bausparfuchs der Bausparkasse Schwäbisch-Hall hat mich die Tage angerufen und zu meiner Meinung über die App „Bahn-Sharing“ gefragt. Mit der App kann man sich mit anderen Bahnfahrern zur gemeinsamen Nutzung von Gruppentickets verabreden.

Warten auf Reeder

Ich weiß gar nicht mehr, wann ich die erste Version von Reeder, dem großartigen RSS-Reader für Mac und iOS benutzt habe. Jedenfalls ist es schon einige Zeit her und ich war die ganze Zeit hoch zufrieden mit Reeder. Wie schwer kann es schon sein, einen vernünftigen RSS-Reader zu programmieren? Offensichtlich  sehr schwer, wie man jetzt mal wieder bemerkt. Seit dem 1. Juli ist Google Reader nicht mehr da, einfach weg, der Platzhirsch. Einige Plattformen sind damals wahnsinnig schnell in die Bresche gesprungen und ich schlussendlich bei Feedly gelandet. Warum also scheint es schwer zu sein?

  1. Eine neue Version von Reeder, die feedly unterstützt, ist immer noch nicht für den Mac verfügbar. Im März hat Silvio Rizzi auf  Twitter angekündigt, dass Feedly unterstützt werden wird. Im November hieß es dann immer noch: „Working on Reeder for Mac“. 9 Monate für einen RSS-Reader. Wow.
  2. Fast noch beeindruckender und ein weiteres Beispiel dafür, dass es so schwer zu sein scheint, ist aber der Fakt, dass es keine Konkurrenten gibt. Feedly auf dem Mac? Gut, es gibt eine Hand voll Reader, die sich in der Status Bar einrichten. Die ist bei mir aber schon voll genug, ich möchte einen echten Stand-Alone-Reader haben. Angebote? Fehlanzeige.

In den meisten anderen Software-Nischen hätte mich ein Vorgehen wie das von Reeder zum Ex-Kunden gemacht. Da es aber keinerlei Alternativen gibt und mir die Web-App noch nie gefallen hat, werde ich wohl auch bei Reeder 2 for Mac wieder dabei sein. Glück gehabt, Herr Rizzi.

Meine Lieblings-App: Day One

Es gibt einige Apps, wegen denen ich inzwischen nicht mehr ganz auf iOS verzichten könnte. Zu diesen Apps gehört Reeder, aber auch ganz besonders Day One. Für mich eine der meistbenutzten Anwendungen auf meinen iOS-Devices.

Was Day One kann ist eigentlich recht schnell erklärt. Es handelt sich um eine Tagebuch-App, in der sich Texte, aber insbesondere auch Fotos nach Tagen sortiert speichern lassen. Die Einträge können außerdem noch mit Metadaten, wie dem GPS-Standort, der Uhrzeit und dem Wetter ergänzt werden. Dadurch gibt es die verrücktesten NutzungszenarienWeiterlesen

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